Als Gastschrauber für den Bundeskader hat Dirk Uhlig drei Workstations in der alten Boulderhalle geschraubt. Worum es dabei geht und was sie bezwecken erfahrt ihr hier.

Verbessert euer Können! 

Mit den Workstations könnt ihr schrittweise euer Können verbessern: Durch das Zerlegen eines Boulders in kleine Schritte und das Vereinfachen durch unterschiedliche Griffwahl könnt ihr schwere Boulder und Bewegungsabläufe besser erlernen. Probierts aus!

Station 1: Sprung

der; auch Dyno genannt. Eine Bewegung, bei der alle vier Kontaktpunkte mit der Wand losgelassen werden, um einen anderen Griff zu erreichen.

Wählt einen Start- und einen Zielgriff für einen Sprung, den ihr nicht schafft.
Behaltet die Startposition bei, aber wählt nun erst einmal einen Griff zum Anspringen, der näher ist als euer Zielgriff und in derselben Linie liegt. Könnt ihr diesen Griff sicher halten, wählt den nächst weiteren Griff aus. Wiederholt diesen Vorgang, bis ihr euren Zielgriff erreicht.

Ein paar Vorschläge von Dirk seht ihr in der Boulderhalle auf den Bildern.

Station 2: Mantel

der; Abkürzung für Mantelshelf (dt: Kaminsims). Eine Bewegung, bei der man sich über eine Kante o. ä. drückt und schiebt.

Hier gibt es drei verschiedene Boulder,einer davon ist auf dem Bild in der Galerie zu sehen. Wählt einen Boulder und macht ihn mit allen eingezeichneten Griffen. Habt ihr den Boulder geschafft, lasst immer einen Griff der mit „leichte Variante“ gekennzeichnet ist weg. Somit wird der Boulder immer schwerer, ihr könnt ihn aber trotzdem schaffen.

Station 3: Platte

die; Wand mit negativer Neigung, oft mit nur wenigen und kleinen Griffen und Tritten.

Auch hier gibt es drei Boulder, von denen hier ein Beispiel gezeigt wird. Das Vorgehen ist wie bei Station 2: Klettern, Griffe weglassen, schwerer Bouldern 😉.

 © Bilder und Text von Maren Schaal